Gemeinde & Ortsteile
Historisches
Waldeshöhe
1698 (nach der schwedisch
Amtsbeschreibung 1654-1709)
Hammelstall- DA selbst seinen drei
Häusern auf schwedischer Manier
gebaut, neu, gut und wohnen
Dahlleute darin. Ein Kuhstall,
auch auf schwedischer Manier, neu,
und gut. Die Dahlleute waren: Cnut
Anderson, Erik Erikson, Niels
Olsen.
Während des dreißigjährigen
Krieges 1618 – 1648 wurden große
Teile des jetzigen Deutschlands in
Ruinen gelegt. Die Bevölkerung
entfloh dem Krieg wodurch die
meisten Ländereien in kürzester
Zeit dünn besiedelt waren.
Vergleich 1625-1654 Stolzenburg
von 25 auf 4 Haushalte, Dargitz 22
auf 8 Haushalte, Jatznick 27 auf 5
Haushalte, Liepe 27 auf 2
Haushalte. Im Westfälischen
Frieden 1648 fielen dann große
Teile Pommerns an die schwedische
Krone. Königin Kristina
beabsichtigte, Einwohner in
Finnland, Livland und so auch die
schwedischen Provinz Dalarna (nach
Pommern umzusiedeln und so die
verwüsteten Dörfer und das
brachliegende Kulturland zu
bevölkern. (Quelle Ingemar Goliath
/ www.g-gruppen.net)
1710 Es wohnen noch die drei
Dahlbauern Cnut Anderson, Erik
Erickson, und Niels Alufsen in
Hammelstall. (aus einer Schulakte,
Stettin).
1812 Die Schulhaterstelle in
Hammelstall wird mit dem Bürger
Schmidtke besetzt, vorher war
Becker Schulhalter, der die Kinder
12 Jahre unterrichtete.
1819 hat Hammelstall bei 206
Personen, 44 schulpflichtige
Kinder.
1823 Wurde ein Schulhaus mit dem
Giebel nach der Straße gebaut.
Vorher soll eines der alter
Häuser, dem Schulhaus gegenüber
gelegen, zu Schulhalten genutzt
worden sein.
1828 gab es in Hammelstall 2
Halbbauern, 24 Ganz- und
Halbbüdner, 25 Einwohner (sonstige
Fam.). Schulpflichtige Kinder gab
es 25 Knaben und 21 Mädchen,
drunter 4 ganz arme. 1828 ist das
Schulhaus schon vom Schwamm
befallen, zu klein und baufällig.
Eine Obstbaumschule ist gleich
1823 angelegt worden und mit
Erfolg betreiben. Im Unterricht
wurde auch Anleitung zur Obstzucht
gegeben.
1861 Wurde das jetzige Schulhaus
gebaut (auf der selben Stelle wo
sich das Alte befand), die Scheune
entstand bereit 1853
1868 erhielt der Schulleiter eine
Pumpe, vorher musste der Lehrer
das Wasser aus der
„Krägenbrink´schen Quelle“ holen.
1889 kam über hiesige Gegend ein
Platzregen, der im Dorf sowohl als
auch auf dem Schulacker einen
großen Schaden verursachte.
1894 gab es in Hammelstall bereits
eine Feuerwehr.
1897 wurde beschlossen, die
Schlötlerbrücke in Gemeinschaft zu
erneuern.
1901 wir das Bestehen eines
Armenhauses in der Nähe des
Wasserbruches erwähnt.
1901 wird im Gemeindevorstand eine
Besprechung über den Bau einer
Leichenhalle durchgeführt. Der Bau
wird abgelehnt.
1911 Auf der Tagesordnung des
Gemeindevorstandes steht:
„Besprochen über den Anschluss an
die Überlandzentrale, evtl.
Beschlussfassung an die
elektrische Lichtanlage auf der
hiesigen Dorfstraße“ 1919 wurde
dann als Straßenbeleuchtung eine
Lampe am Spritzenhaus angebracht.
1924 Es wird die Pflasterung der
Dorfstraße bis zu Schlternbrücke
beschlossen, ebenfalls die
Errichtung eines
Vierfamilienhauses am Sandkruger
Weg auf dem Acker des Bündners
Paul Fritz zu erlauben.
1925 Die obere Dorfstraße nach
Jatznick soll zur Befestigung mit
Schutt befahren werden.
1926 Der Bau der
Gemeindeschrotmühle soll in
Angriff genommen werden.
1929 Am 28. April 1929 wird das
Sitzungsprotokoll des
Gemeinderates erstmals mit
Waldeshöhe unterschrieben, der
Name Hammelstall erscheint nicht
mehr.
1933 Der Ausbau der Straße
Waldeshöhe – Jatznick durch das
Arbeitsbeschaffungsprogramm ist
durch Beschluss einstimmig
angenommen worden. Die Arbeiten
scheinen aber sehr schleppend
voran gegangen zu sein, denn auch
1949 geht es immer noch um die
Fertigstellung des Dammes nach
Jatznick.
1946 Die Gemeinderäte beschlossen
das Schulhaus sofort in Ordnung zu
bringen, sobald die Materialien
beschafft werden.
1947 Leichhausumbau durch
Gemeinschaftsarbeit
1948 Bauvorhaben Spritzenhaus soll
dem Bauunternehmer Voß aus
Jatznick übertragen werden.
1950 Am 12 Juni 1950 Stand auf der
Tageordnung das Gemeinderates, die
Änderung der Gemeinde- und
Kreisgrenzen. Dem Vorschlag, die
Gemeinde Waldeshöhe der Gemeinde
Jatznick einzuverleiben wurde
zugestimmt.